Unterstützen die USA den IS nun direkt?

Schaut man sich momentan die Situation in Syrien an, dann ist dies erschreckend. Trotzdem ist in den deutschen Medien alles ziemlich ruhig. Russland und die USA hatten eigentlich einen Plan, wie sie nun in Russland koordiniert gemeinsam vorgehen könnten und ab dem 19.09.16 hätten alle Informationen ausgetauscht werden können.

Kurz vorher hat nun die USA zusammen mit Australien und den Niederlanden (kein Scherz) in Syrien ein Bombardement geflogen. Dies soll offiziell ein Versehen gewesen sein, denn man tötete über 60 Menschen der regulären syrischen Armee, die gegen den IS kämpft und verletzte weitere hundert Mann.

Der IS konnte diesen Angriff auf die syrischen Truppen direkt ausnutzen und profitiert militärisch von den US-Luftschlägen.

In den deutschen Medien war dies kaum ein Thema und wenn, dann war den Amerikanern wohl ein Fehler unterlaufen und die bösen Russen unterstellen doch nun tatsächlich Absicht. Da in den USA noch viele Assad stürzen wollen, macht ein Angriff auf die syrische Armee großen Sinn.

Bei der Sicherheitskonferenz, die Russland einberief, kam es zum Eklat. Man sehe sich unbedingt dieses Video auf englisch an, welches die russische Stellungnahme von Witali Tschurkin bei der UN-Versammlung zeigt.

Diplomatisch ist er klug und spricht nicht von der IS-Unterstützung der USA als Tatsache, aber er schließt quasi einen unbeabsichtigten Angriff als Unterstützung für die Syrische Armee gegen den IS aus.

Nun gibt es aus Syrien noch mehr verrückte Nachrichten. Die Türkei will eine Sicherheitszone im syrischen Staatsgebiet von der doppelten Größe des Saarlands errichten. Außerdem wurde der Hilfskonvoi angegriffen, der Güter nach Aleppo geliefert hatte. Wie sich jetzt herausgestellt hat, war es wohl kein Luftangriff.

Es spricht alles dafür, dass der Frieden nicht gewollt ist. Nun sollte man nicht den Fehler machen, die Regierenden aus der Verantwortung zu übernehmen und eine untere Ebene verantwortlich zu machen. In diesem Fall ist jedoch die Frage historisch auch berechtigt, ob hinter den Bombardierungen eventuell der Militärisch Industrielle Komplex steckt, der den Frieden und eine Aussöhnung um jeden Preis verhindert will. Neu wäre dies nicht. Siehe: „Krater für den Frieden“ von Gaby Weber.

Sehr intersannt ist auch, was momentan die Aufmerksam bindet. In den USA war es ein Anschlag in New York bei dem aber alle Opfer sehr schnell wieder aus dem Krankenhaus entlassen worden waren. In Deutschland gab es die Wahl in Berlin. Nun hat die SPD noch für CETA gestimmt. Trotzdem kann man nur hoffen, dass die Maske nun endlich gefallen ist und es mehr Widerstand gibt, wenn Russland und Damaskus als Böse hingestellt werden und man den Krieg in die Länge ziehen will.

Sport als Kriegsschauplatz – Die Schande von Olympia

Eigentlich entspricht es dem olympischen Gedanken, dass Völker, beziehungsweise heute Nationen, im friedlichen Wettstreit miteinander auf sportlicher Ebene konkurrieren und der olympische Geist zu Frieden und Völkerverständigung führt.
Wie sehr dieser olympische Geist pervertiert wurde, konnte man bei den diesjährigen Spielen in Brasilien sehen. Nun soll hier nicht auf Brasilien eingegangen werden, ein Land, in welchem neben den Olympischen Spielen auch noch ein kalter Putsch stattgefunden hatte, um Brasilien aus den BRICS Staaten herauszubrechen und ein zerstörerisches, neoliberales Regime zu implementieren, das die Reichtümer des Landes verschleudert. Stattdessen soll auf den unheimlichen Dopingskandal eingegangen werden. Russische Sportler wurden von Olympia ausgeschlossen, weil in Russland angeblich systematisch Staatsdoping betrieben wurde. Abgesehen davon, dass auch die Bundesrepublik Deutschland schon unrühmliche Dopingkapitel vorweisen kann, war diese Behauptung im Falle von Russland kaum zu belegen. Nun wäre es vermessen zu behaupten, alle russischen Sportler seien sauber, aber es gab keine ernsthaften Belege für ein groß angelegtes Staatsdoping oder dafür, dass Doping im Durchschnitt zu den anderen Nationen besonders verbreitet wäre in Russland. Die Kronzeugin, die angeblich ganz genaue Details über ausgetauschte Urinproben und ähnliches kannte, war eine in den USA trainierende Russin, die wegen mangelnder Leistung – Norm verfehlt – nicht einmal eine Starterlaubnis bei Olympia hatte.
Der deutsche Journalist, der die angebliche Drogengeschichte in Deutschland verkaufte und dazu in unseren transatlantischen Medien herumgereicht wurde, ist offensichtlich ein russenhassender Psychopath, was jedoch Chefredakteure und Intendanten in Deutschland wohl nicht so interessierte.


Thomas Bach, der Spielverderber, der sich dem Druck widersetzte, wurde in den Medien hart angegriffen, ähnlich wie es einem Sepp Blatter ergangen war, der keinen Anlass sah jemals zu erwägen, Russland die Fußball-WM 2018 wegzunehmen.
Über russische Athleten und Athletinnen, die sich öffentlich zu Wort meldeten, wurde in den deutschen Mainstream-Medien nur schlecht oder überhaupt nicht berichtet. Immerhin wurden am Ende nur ein Teil der Athleten gesperrt, doch selbst das ist zu viel, denn unter diesen hatten die meisten sich niemals etwas zu Schulden kommen lassen.
Das Ergebnis bei Olympia war dann eine Überraschung. Die USA und Großbritannien dominierten Olympia noch vor den Chinesen. Weltrekorde wurden gebrochen und beim Schwimmen sogar welche, die mit Schwimmanzügen aufgestellt worden waren.
Der Tiefpunkt westlicher Politik war schließlich die Sperrung aller russischer Athleten bei den Paralympics. Obwohl wohl niemand an die gedopten Behindertensportler glauben kann, wurden alle ausgeschlossen und ein Weißrusse, der eine russische Fahne beim Einmarsch mitgenommen hatte, verursachte damit laut deutschen Medien eher einen Skandal. Übrigens wurde dieser Athlet heimgeschickt.
Wirklich spannend wird die Sache nun, da eine Hackergruppe medizinische Daten veröffentlicht hat, die einige Fragen aufwerfen. Die nationale Identität die Hackergruppe ist unbekannt, weil niemand weiß, ob es sich um Russen handelt. Aufgedeckt haben sie aber einen Skandal allererster Güte. Die Zunahme der Ausnahmeregelungen lässt keinen anderen Schluss zu, als dass diese legale Version die beste Version für Doping ist. Dabei haben sich die Williams-Schwerster mit mehreren Dopingmitteln. Wann äußert sich endlich mal eine Tennisspielerin darüber, wie sie sich fühlt, wenn sie weiß, dass ihre Gegenspielerin vier Dopingmittel als Ausnahmen bewilligt bekommen hat.
Der Hammer ist, dass Athleten massiv dopen durften ohne Konsequenzen. Kein Athlet hat sich bisher gemeldet und gesagt, dass die Ergebnisse der Hackergruppe nicht stimmen, denn diese Ausnahmen waren ja registriert. Stattdessen wurde die Echtheit bestätigt, was einen bezeichnenden Blick auf den Sport legt.
Richtig hart wird es beim Doping, wenn man davon ausgeht, dass die Dopingmittelausnahmen erst im Nachhinein ausgestellt wurde, wie es anscheinend beim Radrennfahrer Lance Armstrong der Fall war. Auch die Vermutung die erlaubten Dopingsubstanzen könnten zur Verschleierung härterer Mittel verwendet worden sein, ist erschreckend.
Ich empfehle jedem das Video von RT, das die meisten Fakten beinhaltet.

Die Folgen der Gefängnisindustrie in den USA

Dieses Video sollte man sich nur mit harten Nerven anschauen. Hierein wird beschrieben, welche Zustände in Amerikas Gefängnissen existieren. Von Unterernährung durch Sparen bei den Lebensmittelrationen über den Hitzetod durch zu heiße Zellen, massive Überlegung usw.

Das Schlimmste ist, dass diese Gefängnisse auch für recht gewöhnliche Menschen exisitieren, die zu arm waren eine kleinere Strafe zu bezahlen, mal mit Mariuhana erwischt wurden oder ähnliches. Auch sehr viele geistig Kranke sind in den Gefängnissen.

Grund für die skandalösen Zustände ist die Privatisierung der Haftanstalten, die die Arbeitskraft der Gefangenen ausbeuten und eben sogar bei den Essensrationen sparen, um noch mehr Profit zu machen.

Michael Lüders spricht Klartext

Michael Lüders ist ein Nahostexperte, der kein Blatt vor den Mund nimmt. In diesem kleinen Gespräch bei N24 hat man versucht, die Aufmerksamkeit des Zuschauers auf verletzte Kinder zu ziehen, die ständig im Bild gezeigt werden. Trotzdem gelingt es Michael Lüders in 3 Minuten die ganze Propaganda des Westens zu zerlegen. Eigentlich sollten wir uns freuen, dass die Terroristen nun bekämpft werden und ohne die Geiselnahme der Zivilbevölkerung durch die Rebellen hätten in Aleppo die Russen und die syrische Armee (die den Großteil der Stadt seit langem kontrolliert) schon kurzen Prozess gemacht.

Interessant ist im Zusammenhang mit Syrien auch, wie man in den westlichen Medien heute über die „Rebellen“ schreibt. Man will das Bild der gemäßigten Rebellen noch immer nicht aufgeben, gibt jedoch langsam zu, dass die Grenzen verschwimmen.

Der Journalist Christoph Erhard schrieb einen solchen Artikel am 26.9.16 in der FAZ mit dem Titel: „Die Trennlinien verschwimmen“. Seine Erkenntnis: „Mit amerikanischer und türkischer Hilfe drängen syrische Kämpfer den IS und die Kurden zurück. Hinter der vermeintlich säkularen Rebellenallianz stecken zum Teil islamistische Gruppen.“

Die Zahl dieser Allianz, die leider von islamitschen Gruppierungen hauptsächlich mitgetragen wurde, beträgt 1500 Soldaten. Das „Label“ (sic!) der FSA – Freien Syrischen Armee wird noch immer gern benutzt. Man fragt sich jedoch, wie viele gemäßigte Rebellen es noch gibt, die kämpfen, wenn es insgesammt mit den domnierenden Radikalen nur 1500 Kämpfer sind

Etwa 1500 Mann seien in die Operation „Schild Euphrat“ eingebunden (...) Die Brigaden sind wohlausgesucht: Sie müssen gegenüber Washington vermittelbar sein. So tragen fast alle der beteiligten Brigaden das Label der oppositionellen „Freien Syrischen Armee“ (FSA), der Rebellenallianz, die erklärtermaßen nicht für einen Scharia-Staat in Syrien eintritt. (...)

Vielleicht sollte man auf Grund der geringen Zahlen doch davon ausgehen, dass in Syrien keine vernünftigen Oppositionellen rumlaufen, die meinen ihre Freiheit mit Waffen erringen zu müssen.

John Pilger demaskiert die kriegstreiberischen Journalisten

John Pilger hat mit einem Beitrag auf der Seite „Counterpunch“ gezeigt, wie die Medien uns wieder in einem großen Krieg führen wollen. Seinen Artikel hat er mit einer Nachricht begonnen, die hier in den Medien untergegangen ist.

Slobodan Milosevic ist postum von allen gegen ihn erhobenen Vorwürfen des Völkermords freigesprochen worden. Der damals neue Hitler mit möglicherweise 6-stelligen Opferzahlen wurde nun komplett freigesprochen.

Ich empfehle diesen kurzen, aber bissigen Artikel, der das Versagen der Jouranlisten damals und auch heute aufzeigt und einen Bogen schlägt über den Irak und die heutige Russlandberichterstattung. Den sehr interessanten Artikel kann man sich hier auf Englisch durchlesen:

Provoking Nuclear War by Media

Auf der Seite der „Propagandaschau“ wurde dieser Artikel jedoch auch auf Deutsch veröffentlicht, was für deutsche Muttersprachler mit Sicherheit hilfreich ist. Dies ist der Link für die deutsche Version:

COUNTERPUNCH – John Pilger: Medien provozieren den Nuklearkrieg

Die Denkfarbik „Atlantic Council“ fordert Polen zum Staatsterrorismus auf

So berichteten es die „DWN – Deutschen Wirtschafts Nachrichten“ am 17.8.2016.

„Die US-Denkfabrik Atlantic Council empfiehlt Polen Cyber-Angriffe auf die Metro von Moskau, Stromkraftwerke und Fernsehsender in Russland – auch wenn der Kreml keinen Anlass dazu geben sollte. Polen müsse seine Schlagkraft unabhängig unter Beweis stellen.“

Angriffe auf die Stromversorgung und auf die Steuerung der Metro können durchaus tödliche Folgen haben und sind ein massiver feindlicher Akt. Dies ohne Anlass als Demonstration der Stärke einer neuen NATO-Speerspitze oder aus eigener Überheblichkeit heraus zu tun, kann man nur als Staatsterrorismus bezeichnen.

Hier der Link zum ganzen Artikel: http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2016/08/17/us-denkfabrik-empfiehlt-polen-cyber-angriff-auf-russland/

Rainer Mausfeld und Paul Schreyer im Interview bei Ken Jebsen

Ken Jebsen hat nach dem großartigen Vortrag „Warum schweigen die Lämmer“ von Rainer Mausfeld nun Rainer Mausfeld persönlich interviewen können. In diesem Video erklärt Herr Mausfeld unter anderem den Neoliberalismus, der von den wenigsten nur verstanden wird. Ein großartiges Interview.

Ebenfalls sehr empfehlenswert ist das Interview mit Paul Schreyer, bei dem sich viele vielleicht an das Buch erinnern, das dieser zusammen mit Herrn Brückers geschrieben hat „Wir sind die Guten; Ansichten eines Putinverstehers“. Paul Schreyer hat ein anschauliches Buch über unser Geldsystem geschrieben und zeigt auf verständliche Art, wo „der Hase im Pfeffer liegt“. Seiner Meinung nach sollte die Geldschöpfung nicht mehr bei privaten Banken liegen, sondern dem Allgemeinwohl dienen.

Gegen Vorurteile und Volksverhetzung