Keine Quellen aus Ostaleppo

Hier noch einmal ein Ausschnit des Journalistenteams, das in Syrien war. Dies war noch vor der kompletten Eroberung von Ostaleppo, wobei es sich lohnt, auch jetzige Stimmen von russischen Medien zu hören. Konkret geht es in diesem Ausschnitt um eine Frage an Eva Bartlett, eine Kanadische Journalistin, die ganz genau beantwortet, wieso die Medien lügen im Fall von Syrien – sie haben einfach KEINE Beweise und eine eindeutige Agenda.

Dies ist übrigens nicht so selten. Unsere Medien sind gerne postfaktisch. Der zweite Teil des Mc Claron-Reports zum russichen Doping hat angeblich 1000 (Zwangs-)Doper in Russland ausgemacht, womit wohl folgerichtig fast jeder Russe dopt. Allerdings 100% frei von Beweisen, wenigstens gibt es nicht einen konkreten Namen oder eine konkrete neue Probe, wer denn nun gedopt hat.  Es geht also auch ganz ohne Fakten – unsere Medien sind modern und gehen mit dem ausgerufenem Zeitgeist.

Die bellizistische ARD trommelt für Krieg

Der Weltspiegel in der ARD ist eine gute Sendung, um aktuelle Propagandalinien der Außenpolitik zu erkennen. Manchmal verirren sich hier auch gute Beiträge oder Beiträge, die einfach nur kuriose Lückenfüller sein sollen. Manchmal werden Beiträge auch zu Kronzeugen-Berichten, wenn sich die Propagandalinie dreht. Dann widersprechen ältere Beiträge auch mal der Propagandalinie und sorgen so für Aufklärung.

In der Ausgabe vom — befand sich wieder einmal besonders viel Propaganda und besonders soll hier auf einen Beitrag aus der Ukraine eingegangen werden. Da die Ukraine momentan meist ausgeblendet wird in den Nachrichten, ist dieser Beitrag etwas singulär und beachtenswert, denn wichtig ist die Ukraine noch immer.

Die Ukraine ist ein Land, dem viel versprochen wurde. Die Propaganda des Westens und vorwiegend der USA, dass es dem Land besser gehen würde, sobald man die noch grassierende (russische) Korruption/Armut mit (europäischen) Werten/Reichtum austauscht, ist im Land einer Ernüchterung gewichen. Die Korruption wurde nicht beendet und von den Problemen des Landes wird abgelenkt, indem man mit dem Finger auf den bösen Russen zeigt. Der Konflikt mit dem Donbass, der sich anders als die USA und Partner weigerte, den Putsch anzuerkennen, gilt als eingefroren. Die Krim ist inzwischen russisch und daran wird sich auch nichts mehr ändern. Die EU sieht das Land und ist momentan nicht bereit, den Ukrainern VISA-Freiheit zu geben. Vielleicht kommt die Visafreiheit eines Tages, wenn es wieder Nachschub an Billigarbeitern braucht, aber momentan gibt es von Billigarbeitern mehr als genug.

Die EU bevorzugt die Assoziierung ohne Aufnahme des Landes. Das bedeutet eine politische fast 100% Unterwerfung durch Übernahme von EU-Gesetzen und Vorgaben – bei gleichzeitig keinerlei Mitbestimmung in der EU. So erweitert die EU den Wirtschaftsraum, ohne Macht teilen zu müssen. Der Markt ist geöffnet, doch die Menschen in der Ukraine leiden.

Nun die Berichterstattung der ARD. Sie berichten über einen Veteranen, der einen Pizzalokal (wohl mit Lieferdienst) aufgemacht hat, das er „Pizza Veterano“ nennt. Der Inhaber ist Veteran und der Meinung, dass er wieder in den Krieg will. Das Leben mit seiner Familie ist ihm zu anstrengend. Im Krieg war alles einfach und man musste einfach nur in eine Richtung schießen. Nun ist das Leben schwieriger. Man verdient auch nur 150 Euro im Monat!

Beim Gründer von Pizza Veterano arbeiten noch andere Veteranen. Eine Psychologin kümmert sich um die Veteranen, aber alle Veteranen wollen wieder an die Front, da dort das Leben einfacher war und man eben nur in eine Richtung schießen muss. Dort können sie für ihr Land kämpfen. Gemeint ist als Front die innerukrainische Grenze zum Donbass hin, denn es ist von Debalzewe die Rede.

Zitat der Moderatorinnenstimme im Beitrag:

(Zu einem Veteranen): „Zurück in den Krieg, weil der Weg in den Alltag nicht mehr möglich ist. Die Familie zurücklassen, sein Leben riskieren für ein Land, in dem er sich im Stich gelassen wird.“

(Leonid ist der Chef von Pizza Veterano) „Würde Leonid auch zurückgehen in den Osten, zurück in den Krieg. Ja, er plant sogar schon. ER wird wieder Richtung Donezk fahren. Allerdings nicht, um zu kämpfen, sondern um Pizza zu backen für die Kameraden an der Front – Pizza Veterano.“

Die Moderatorin sagt nach dem beitrag: „Starke Geschichte!“

Man fragt sich, wie so etwas unkommentiert in der ARD laufen kann. Menschen wollen in den Krieg und dort wahrlos in eine Richtungschießen. Vielleicht sind dort Zivilisten, Frauen und Kinder. Das interessiert nicht, denn die Kommunikation ist einfach und man weiß, dass man von links und rechts geschützt wird. Denken ist nicht notwendig. Die gezeigten Veteranen sind auch noch Freiwillige, das heißt Propagandaopfer, die sich freiwillig gemeldet haben. Vielleicht waren es sogar paramilitärische Einheiten, auf jeden Fall jedoch noch keine Menschen, die wirklich gelernt haben, dass Krieg immer Mist ist.

Prinzipiell ist es gut, wenn Veteranen wieder in einen zivilen Alltag integriert werden. Doch wieso findet die ARD keine Soldaten, die sich nun für den Frieden einsetzen. Wieso nur diese Beispiele von Veteranen, die noch immer den Krieg verherrlichen?

Welche Deutsche produzieren so einen kriegsverherrlichenden Mist??? Die ARD – präsentiert von Ute Brucker.

Hier der Link zum Beitrag: https://www.youtube.com/watch?v=z-fsxk8wNso

Hier ein Link zur ganzen Sendung: https://www.youtube.com/watch?v=UA1sjS0u9Kk

In der Senudng war ansonsten noch Syrien ein Thema. Dort konnten die Reporter leider nicht eine Person in Aleppo finden, die sich über Assad beschwerte, sondern nur Personen die glücklich waren der Opposition zu entkommen, die bislang mit Waffengewalt verhindert hatte, das sie fliehen.

Am Ende der Sendung kommt noch ein Bericht über den Yemen. Die USA haben nun die Waffenlieferungen an Saudi-Arabien eingeschränkt, weil es unschöne Bilder aus dem Yemen gab. Bilder von unterernährten Menschen aus dem Yemen können auch nicht lange geheim bleiben und so wurde einmal berichtet. Die Geschichte im Weltspiegel ist folgende: Im Yemen haben die Huthi-Rebellen geputscht. Der legitime Präsident ist in Saudi-Arabien. Die Huthi-Rebellen beschießen Saudi-Arabien und Saudi-Arabien REAGIERT darauf zugegebenerweise mit mehr Gewalt und auch Luftangriffen.

Was fehlt: Im Yemen gab es einen Präsidenten über 35 Jahre lang, der bei Unruhen im Rahmen des „Arabischen Frühlings“ abdankte. Daraufhin übernahm in einem Kompromiss ein neuer Präsident die Führung des Landes, der schon vorher mit in der Regierung war. Durch den Austausch des Machthabers an der Spitze, beruhigte sich die Lage.  Das lag auch daran, dass der neue Präsident alle US-Wünsche erfüllte und unter anderem eine Militärbasis im Yemen aufgebaut wurde, von der aus dort unten der Drohnenkrieg ausgeführt wurde – nicht nur im Yemen selber sondern auch in Somalia. Nach zwei Jahren hatten die Yemeniten die Schnauze voll und die Huthi-Rebellen haben ZUSAMMEN mit dem alten Präsidenten und großen Teilen des Militärs den Aufstand geprobt und in einem doch relativ breiten Bündnis des Präsident vertrieben, der nach Saudi-Arabien floh. Natürlich war der kleine Yemen nicht so doof das viel größere und hochgerüstete Königreich Saudi-Arabien anzugreifen. Wer das glaubt, erklärt alle Yemeniten zu Idioten. Es war Saudi-Arabien, das mit Berufung auf den zu ihnen geflohenen Präsidenten, nun den Yemen angriff. Dieser Krieg tobt schon seit zwei Jahren und die Welt schaut weg. Da der Yemen auch nicht an so viele andere Länder grenzt, steht das Land isoliert da. Das eigentlich reichhaltige Land leidet unter dem Krieg, mangelndem Reichtum und hat noch immer einer sehr hohe Geburtenrate von 6 Kindern pro Frau. Solche Informationen gibt es in der ARD natürlich nicht, denn dort sind die Schurken die Huthi-Rebellen, die man als Schiiten als Irans Bösewichte verkaufen kann, sowie eben die „etwas übertriebene“ Härte bei der Reaktion Saudi-Arabiens.

Sehr interessant fand ich den interessanten Beitrag zu Myanmar. Hier wurden Menschen, die positiv dargestellt wurden, die gegen die Regierung sind. Die Regierung bekämpft momentan ein paar Muslime. Ich habe vor, mich demnächst zu informieren, ob diese negative Erwähnung der Regierung von Myanmar damit zu tun hat, dass die Regierung sich nicht gegen China in Stellung bringen lassen will. Dies bedarf aber noch einer Recherche.

 

Die Wahrheit in Syrien kommt ans Licht

Der erste Beitrag ist leider nur auf Englisch.

US Peace Council Representatives CONFRONT a hostile American press after visiting Syria, and learning that the American people are being lied to, grossly lied to.

Die Berichte des Berichts vor der UN beschreibt ein ganz anderes Bild, als die US-Propaganda.

Im Deutschen Fernsehen läuft hingegen immer noch die Lügengeschichte und die bezahlten US-Vertreter sitzen auch gleich da. Hier das Beispiel der Anne-Will-Sendung vom 9.10, die dies auch bestätigte, wenn man genau zuhörte. (Achtung, der Konsum dieser Talkshow ist eher Zeitverschwendung. Besser direkt den Tipp unten anschauen.) Es ist schon bezeichnend, wenn ein ehemaliger NATO-Genral als Fürsprecher der russischen Position eingeladen wurde.

Die Frau von der Hilfsorganisation hatte eigentlich sogar nur die Wahrheit gesagt, aber halt sich nirgends eingemischt.
Westaleppo ist unter Kontrolle Assads und dort sterben durch die mobilen Kanonen (Höllenkanonen, die auf kurze Distanz von ein paar Kilometern Bomben verschießen) der Terroisten ständig Menschen. Das Sterben in GANZ Aleppo bestätigte die Dame und dieser Beschuss kommt ja nicht von der Regierung oder Russland!

Nur laut BILD stimmt das nicht:

„Während russische und syrische Bomben pro Tag zwischen 20 und 100 Zivilisten im Raum Aleppo töten, sterben ebenso viele Zivilisten bei Rebellen-Angriffen – allerdings pro Monat! Auch verfügen die Rebellen über keine Waffen, um gezielt Krankenhäuser und Ähnliches anzugreifen. Und das Regime wird immer wieder dabei ertappt, wie es die eigene Bevölkerung in Aleppo bombardiert, um es den Rebellen im Osten der Stadt anzulasten.“

Man muss sich mal fragen, wie Assad die eigenen Gebiete beschießen sollte, ohne dass es eben auffällt. Entweder die Krater weisen in Richtung der von Rebellen (Al Nusra & Co.) besetzten Gebiete oder eben nicht. False Flag ist wohl eher schwer und macht auch keinen Sinn! So dreist Lügen spinnen kann halt nur BILD.

Würden die Terroristen in Ostaleppo nicht die Bevölkerung im Rest-Aleppo bombardieren, dann würde doch keiner sterben und man könnte den Konflikt einfrieren.
Es war zudem widerlich, wie der Kornblum seine Russenhetze mit leeren Unterstellungen loslassen konnte. Hackerangriffe? Die USA sammeln alle Daten, sie haben eine Megakontrolle über das Internet. Alle Riesen-Internet-Unternehmen kooperieren direkt mit dem Pentagon – Quellencodezugriff inklusive. Trotzdem sollen wieder ein paar geniale Hacker angreifen aus Russland angegriffen haben. Hackerangriffe sind absolut nicht nachweisbar und eher als Spinnerei von US-Kriegstreibern anzusehen. Wer kann schon ausschließen, dass sein Rechner nicht befallen ist und sogar er selbst verantwortlich ist für einen Hackerangriff (auf das Pentagon)?
Parteispenden an rechte Parteien? Eine russische PRIVATbank hat mal einer rechten Partei einen KREDIT gegeben und es wurden mal ein paar rechte Politiker in Russland eingeladen und mussten Flug und Hotel nicht selbst bezahlen – noch nie war es so einfach und billig die EU und ganz Europa zu zerstören.
Assad hat Giftgas eingesetzt. Wirklich? Röttgen lügt wie immer und Anne Wills Beitrag lügt. Der Giftgasanschlag war NICHT von Assad und es gibt keine Beweise, dass Assad jemals Giftgas verwendet hat.
Warum hört Russland nicht einfach auf mit dem Bomben? Weil eben die Bomben aus Ostaleppo trotzdem weiter fliegen – bis Assad weg ist.
Propaganda Russlands im US-Wahlkampf? Hat Trump spenden aus Russland erhalten? So ein Dünnschiss. Außerdem sollte die Supermacht doch in der Lage sein eine Hacker-sichere Wahl zu gestalten.
Röttgen ist eh ein skrupelloser, minderbemittelter Politiker, der beschlossen hat, dass es entspannter ist als Transatlantiker einfach immer US-Kriegstreiberpositionen zu vertreten. Man muss nicht selber denken, hat keinen Stress mehr mit den Wählern, man kommt immer wieder ins Fernsehen, wird bei Thinktanktreffen in den feinsten Hotels bewirtet und hat ausgesorgt. Ein Guttenberg macht das ja auch so.

Wer sich besser informieren will über Syrien und mehr Hintergründe braucht, dem empfehle ich nicht diese Talkshow anzuschauen, sondern die neue Folge von Me-Myself und Media von Ken Jebsen, die zum Thema Syrien interessante Inhalte hat.

 

Vanessa Beeley: Die Weißhelme = Al Quaida (2.0)

Vanessa Beeley ist eine US-Journalistin und räumt mit den Lügen über Syrien ordentlich auf. Als Kennerin des Landes erklärt sie die Lage von Aleppo.

Worüber hier in den Medien berichtet wird, ist immer nur Ostaleppo. Dort werden die Zivilisten als Geiseln gehalten und es gibt dort wohl noch 250000 Menschen. Sie erzählt auch, dass es in Ostaleppo nur drei große Krankenhäuser gab und eines, was angeblich zerstört wurde heute schon wieder heile ist und noch einmal für Propaganda benutzt wird.

Der größte Hammer sind jedoch die Weißhelme, eine angebliche Hilfsorganisation, die in Ostaleppo operiert und massiv von verschiedenen NATO-Staaten unterstützt werden. Dieser „Hilfsorganisation“ besteht jedoch zum größten Teil aus den Terroristen selber. Die Weißhelme sind eine westlich finanzierte Terrorgruppe, die anders als Al Quaida 1.0 (das Original) sogar von Deutschland mitfinanziert wird.

Hier ein Video von Vanessa Beeley – wenigstens wurde es anscheinend in ihrem Youtube-Acount veröffentlicht. Dort sieht man auch die Bestätigung des US-Sprechesprechers, dass sie 23 Millionen an die absolut unabhängige Organisation gezahlt haben.

Deutschland unterstützt die Weißhelme nun offiziell mit 7 Millionen Euro:

Pressemitteilung, Auswärtiges Amt fördert syrische Weißhelme mit 7 Millionen Euro, Erscheinungsdatum 23.09.2016.

Ein Beispiel für Weißhelm-Propaganda liefert der Spiegel. In diesem Artikel vom 1. Oktober wird schon die Bombardierung eines unterirdischen Krankenhauses beklagt.

Echte Bilder von Krankenhausbeschüssen durch Russland gibt es nicht. Stattdessen Fakes, wie hier gezeigt wird.

Eine sehr gute Einschätzung der Lage in Syrien geben Peter König und Andre Vltchek. Andre Vltschek ist ein Freund von Noam Chomsky und ein dezidierter Kritiker des US-Imperialismus. Hier seine Analyse. Peter König hat 30 Jahre bei der Weltbank gearbeitet und kommt zu einer ganz ähnlichen Sicht. Siehe hier.

Der Krieg in Syrien ist Wahnsinn und der Westen finanziert leider die Terroristen. Dies wird von unserer Propaganda verschwiegen und man kann nur hoffen, dass sich endlich der Schleier lichtet, die Menschen wieder klarer sehen und sich eine große Friedensbewegung bildet.

Unterstützen die USA den IS nun direkt?

Schaut man sich momentan die Situation in Syrien an, dann ist dies erschreckend. Trotzdem ist in den deutschen Medien alles ziemlich ruhig. Russland und die USA hatten eigentlich einen Plan, wie sie nun in Russland koordiniert gemeinsam vorgehen könnten und ab dem 19.09.16 hätten alle Informationen ausgetauscht werden können.

Kurz vorher hat nun die USA zusammen mit Australien und den Niederlanden (kein Scherz) in Syrien ein Bombardement geflogen. Dies soll offiziell ein Versehen gewesen sein, denn man tötete über 60 Menschen der regulären syrischen Armee, die gegen den IS kämpft und verletzte weitere hundert Mann.

Der IS konnte diesen Angriff auf die syrischen Truppen direkt ausnutzen und profitiert militärisch von den US-Luftschlägen.

In den deutschen Medien war dies kaum ein Thema und wenn, dann war den Amerikanern wohl ein Fehler unterlaufen und die bösen Russen unterstellen doch nun tatsächlich Absicht. Da in den USA noch viele Assad stürzen wollen, macht ein Angriff auf die syrische Armee großen Sinn.

Bei der Sicherheitskonferenz, die Russland einberief, kam es zum Eklat. Man sehe sich unbedingt dieses Video auf englisch an, welches die russische Stellungnahme von Witali Tschurkin bei der UN-Versammlung zeigt.

Diplomatisch ist er klug und spricht nicht von der IS-Unterstützung der USA als Tatsache, aber er schließt quasi einen unbeabsichtigten Angriff als Unterstützung für die Syrische Armee gegen den IS aus.

Nun gibt es aus Syrien noch mehr verrückte Nachrichten. Die Türkei will eine Sicherheitszone im syrischen Staatsgebiet von der doppelten Größe des Saarlands errichten. Außerdem wurde der Hilfskonvoi angegriffen, der Güter nach Aleppo geliefert hatte. Wie sich jetzt herausgestellt hat, war es wohl kein Luftangriff.

Es spricht alles dafür, dass der Frieden nicht gewollt ist. Nun sollte man nicht den Fehler machen, die Regierenden aus der Verantwortung zu übernehmen und eine untere Ebene verantwortlich zu machen. In diesem Fall ist jedoch die Frage historisch auch berechtigt, ob hinter den Bombardierungen eventuell der Militärisch Industrielle Komplex steckt, der den Frieden und eine Aussöhnung um jeden Preis verhindert will. Neu wäre dies nicht. Siehe: „Krater für den Frieden“ von Gaby Weber.

Sehr intersannt ist auch, was momentan die Aufmerksam bindet. In den USA war es ein Anschlag in New York bei dem aber alle Opfer sehr schnell wieder aus dem Krankenhaus entlassen worden waren. In Deutschland gab es die Wahl in Berlin. Nun hat die SPD noch für CETA gestimmt. Trotzdem kann man nur hoffen, dass die Maske nun endlich gefallen ist und es mehr Widerstand gibt, wenn Russland und Damaskus als Böse hingestellt werden und man den Krieg in die Länge ziehen will.

Sport als Kriegsschauplatz – Die Schande von Olympia

Eigentlich entspricht es dem olympischen Gedanken, dass Völker, beziehungsweise heute Nationen, im friedlichen Wettstreit miteinander auf sportlicher Ebene konkurrieren und der olympische Geist zu Frieden und Völkerverständigung führt.
Wie sehr dieser olympische Geist pervertiert wurde, konnte man bei den diesjährigen Spielen in Brasilien sehen. Nun soll hier nicht auf Brasilien eingegangen werden, ein Land, in welchem neben den Olympischen Spielen auch noch ein kalter Putsch stattgefunden hatte, um Brasilien aus den BRICS Staaten herauszubrechen und ein zerstörerisches, neoliberales Regime zu implementieren, das die Reichtümer des Landes verschleudert. Stattdessen soll auf den unheimlichen Dopingskandal eingegangen werden. Russische Sportler wurden von Olympia ausgeschlossen, weil in Russland angeblich systematisch Staatsdoping betrieben wurde. Abgesehen davon, dass auch die Bundesrepublik Deutschland schon unrühmliche Dopingkapitel vorweisen kann, war diese Behauptung im Falle von Russland kaum zu belegen. Nun wäre es vermessen zu behaupten, alle russischen Sportler seien sauber, aber es gab keine ernsthaften Belege für ein groß angelegtes Staatsdoping oder dafür, dass Doping im Durchschnitt zu den anderen Nationen besonders verbreitet wäre in Russland. Die Kronzeugin, die angeblich ganz genaue Details über ausgetauschte Urinproben und ähnliches kannte, war eine in den USA trainierende Russin, die wegen mangelnder Leistung – Norm verfehlt – nicht einmal eine Starterlaubnis bei Olympia hatte.
Der deutsche Journalist, der die angebliche Drogengeschichte in Deutschland verkaufte und dazu in unseren transatlantischen Medien herumgereicht wurde, ist offensichtlich ein russenhassender Psychopath, was jedoch Chefredakteure und Intendanten in Deutschland wohl nicht so interessierte.


Thomas Bach, der Spielverderber, der sich dem Druck widersetzte, wurde in den Medien hart angegriffen, ähnlich wie es einem Sepp Blatter ergangen war, der keinen Anlass sah jemals zu erwägen, Russland die Fußball-WM 2018 wegzunehmen.
Über russische Athleten und Athletinnen, die sich öffentlich zu Wort meldeten, wurde in den deutschen Mainstream-Medien nur schlecht oder überhaupt nicht berichtet. Immerhin wurden am Ende nur ein Teil der Athleten gesperrt, doch selbst das ist zu viel, denn unter diesen hatten die meisten sich niemals etwas zu Schulden kommen lassen.
Das Ergebnis bei Olympia war dann eine Überraschung. Die USA und Großbritannien dominierten Olympia noch vor den Chinesen. Weltrekorde wurden gebrochen und beim Schwimmen sogar welche, die mit Schwimmanzügen aufgestellt worden waren.
Der Tiefpunkt westlicher Politik war schließlich die Sperrung aller russischer Athleten bei den Paralympics. Obwohl wohl niemand an die gedopten Behindertensportler glauben kann, wurden alle ausgeschlossen und ein Weißrusse, der eine russische Fahne beim Einmarsch mitgenommen hatte, verursachte damit laut deutschen Medien eher einen Skandal. Übrigens wurde dieser Athlet heimgeschickt.
Wirklich spannend wird die Sache nun, da eine Hackergruppe medizinische Daten veröffentlicht hat, die einige Fragen aufwerfen. Die nationale Identität die Hackergruppe ist unbekannt, weil niemand weiß, ob es sich um Russen handelt. Aufgedeckt haben sie aber einen Skandal allererster Güte. Die Zunahme der Ausnahmeregelungen lässt keinen anderen Schluss zu, als dass diese legale Version die beste Version für Doping ist. Dabei haben sich die Williams-Schwerster mit mehreren Dopingmitteln. Wann äußert sich endlich mal eine Tennisspielerin darüber, wie sie sich fühlt, wenn sie weiß, dass ihre Gegenspielerin vier Dopingmittel als Ausnahmen bewilligt bekommen hat.
Der Hammer ist, dass Athleten massiv dopen durften ohne Konsequenzen. Kein Athlet hat sich bisher gemeldet und gesagt, dass die Ergebnisse der Hackergruppe nicht stimmen, denn diese Ausnahmen waren ja registriert. Stattdessen wurde die Echtheit bestätigt, was einen bezeichnenden Blick auf den Sport legt.
Richtig hart wird es beim Doping, wenn man davon ausgeht, dass die Dopingmittelausnahmen erst im Nachhinein ausgestellt wurde, wie es anscheinend beim Radrennfahrer Lance Armstrong der Fall war. Auch die Vermutung die erlaubten Dopingsubstanzen könnten zur Verschleierung härterer Mittel verwendet worden sein, ist erschreckend.
Ich empfehle jedem das Video von RT, das die meisten Fakten beinhaltet.

Die Folgen der Gefängnisindustrie in den USA

Dieses Video sollte man sich nur mit harten Nerven anschauen. Hierein wird beschrieben, welche Zustände in Amerikas Gefängnissen existieren. Von Unterernährung durch Sparen bei den Lebensmittelrationen über den Hitzetod durch zu heiße Zellen, massive Überlegung usw.

Das Schlimmste ist, dass diese Gefängnisse auch für recht gewöhnliche Menschen exisitieren, die zu arm waren eine kleinere Strafe zu bezahlen, mal mit Mariuhana erwischt wurden oder ähnliches. Auch sehr viele geistig Kranke sind in den Gefängnissen.

Grund für die skandalösen Zustände ist die Privatisierung der Haftanstalten, die die Arbeitskraft der Gefangenen ausbeuten und eben sogar bei den Essensrationen sparen, um noch mehr Profit zu machen.

Gegen Vorurteile und Volksverhetzung