Michael Lüders spricht Klartext

Michael Lüders ist ein Nahostexperte, der kein Blatt vor den Mund nimmt. In diesem kleinen Gespräch bei N24 hat man versucht, die Aufmerksamkeit des Zuschauers auf verletzte Kinder zu ziehen, die ständig im Bild gezeigt werden. Trotzdem gelingt es Michael Lüders in 3 Minuten die ganze Propaganda des Westens zu zerlegen. Eigentlich sollten wir uns freuen, dass die Terroristen nun bekämpft werden und ohne die Geiselnahme der Zivilbevölkerung durch die Rebellen hätten in Aleppo die Russen und die syrische Armee (die den Großteil der Stadt seit langem kontrolliert) schon kurzen Prozess gemacht.

Interessant ist im Zusammenhang mit Syrien auch, wie man in den westlichen Medien heute über die „Rebellen“ schreibt. Man will das Bild der gemäßigten Rebellen noch immer nicht aufgeben, gibt jedoch langsam zu, dass die Grenzen verschwimmen.

Der Journalist Christoph Erhard schrieb einen solchen Artikel am 26.9.16 in der FAZ mit dem Titel: „Die Trennlinien verschwimmen“. Seine Erkenntnis: „Mit amerikanischer und türkischer Hilfe drängen syrische Kämpfer den IS und die Kurden zurück. Hinter der vermeintlich säkularen Rebellenallianz stecken zum Teil islamistische Gruppen.“

Die Zahl dieser Allianz, die leider von islamitschen Gruppierungen hauptsächlich mitgetragen wurde, beträgt 1500 Soldaten. Das „Label“ (sic!) der FSA – Freien Syrischen Armee wird noch immer gern benutzt. Man fragt sich jedoch, wie viele gemäßigte Rebellen es noch gibt, die kämpfen, wenn es insgesammt mit den domnierenden Radikalen nur 1500 Kämpfer sind

Etwa 1500 Mann seien in die Operation „Schild Euphrat“ eingebunden (...) Die Brigaden sind wohlausgesucht: Sie müssen gegenüber Washington vermittelbar sein. So tragen fast alle der beteiligten Brigaden das Label der oppositionellen „Freien Syrischen Armee“ (FSA), der Rebellenallianz, die erklärtermaßen nicht für einen Scharia-Staat in Syrien eintritt. (...)

Vielleicht sollte man auf Grund der geringen Zahlen doch davon ausgehen, dass in Syrien keine vernünftigen Oppositionellen rumlaufen, die meinen ihre Freiheit mit Waffen erringen zu müssen.

John Pilger demaskiert die kriegstreiberischen Journalisten

John Pilger hat mit einem Beitrag auf der Seite „Counterpunch“ gezeigt, wie die Medien uns wieder in einem großen Krieg führen wollen. Seinen Artikel hat er mit einer Nachricht begonnen, die hier in den Medien untergegangen ist.

Slobodan Milosevic ist postum von allen gegen ihn erhobenen Vorwürfen des Völkermords freigesprochen worden. Der damals neue Hitler mit möglicherweise 6-stelligen Opferzahlen wurde nun komplett freigesprochen.

Ich empfehle diesen kurzen, aber bissigen Artikel, der das Versagen der Jouranlisten damals und auch heute aufzeigt und einen Bogen schlägt über den Irak und die heutige Russlandberichterstattung. Den sehr interessanten Artikel kann man sich hier auf Englisch durchlesen:

Provoking Nuclear War by Media

Auf der Seite der „Propagandaschau“ wurde dieser Artikel jedoch auch auf Deutsch veröffentlicht, was für deutsche Muttersprachler mit Sicherheit hilfreich ist. Dies ist der Link für die deutsche Version:

COUNTERPUNCH – John Pilger: Medien provozieren den Nuklearkrieg

Die Denkfarbik „Atlantic Council“ fordert Polen zum Staatsterrorismus auf

So berichteten es die „DWN – Deutschen Wirtschafts Nachrichten“ am 17.8.2016.

„Die US-Denkfabrik Atlantic Council empfiehlt Polen Cyber-Angriffe auf die Metro von Moskau, Stromkraftwerke und Fernsehsender in Russland – auch wenn der Kreml keinen Anlass dazu geben sollte. Polen müsse seine Schlagkraft unabhängig unter Beweis stellen.“

Angriffe auf die Stromversorgung und auf die Steuerung der Metro können durchaus tödliche Folgen haben und sind ein massiver feindlicher Akt. Dies ohne Anlass als Demonstration der Stärke einer neuen NATO-Speerspitze oder aus eigener Überheblichkeit heraus zu tun, kann man nur als Staatsterrorismus bezeichnen.

Hier der Link zum ganzen Artikel: http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2016/08/17/us-denkfabrik-empfiehlt-polen-cyber-angriff-auf-russland/

Rainer Mausfeld und Paul Schreyer im Interview bei Ken Jebsen

Ken Jebsen hat nach dem großartigen Vortrag „Warum schweigen die Lämmer“ von Rainer Mausfeld nun Rainer Mausfeld persönlich interviewen können. In diesem Video erklärt Herr Mausfeld unter anderem den Neoliberalismus, der von den wenigsten nur verstanden wird. Ein großartiges Interview.

Ebenfalls sehr empfehlenswert ist das Interview mit Paul Schreyer, bei dem sich viele vielleicht an das Buch erinnern, das dieser zusammen mit Herrn Brückers geschrieben hat „Wir sind die Guten; Ansichten eines Putinverstehers“. Paul Schreyer hat ein anschauliches Buch über unser Geldsystem geschrieben und zeigt auf verständliche Art, wo „der Hase im Pfeffer liegt“. Seiner Meinung nach sollte die Geldschöpfung nicht mehr bei privaten Banken liegen, sondern dem Allgemeinwohl dienen.