Wie Kriege vorbereitet werden – Die Dokumentation „War made easy“

Diese Domkumentation über das System der Kriegspropaganda ist sehr erhellend. Sie bietet ein schockierendes Bild über das Funktionieren der amerikanischen Medien vor geplanten Kriegen. Wie kommt es zu einem öffentlichen Diskurs kommt bei dem Pazifisten zu Vaterlandsverrätern werden und dann erhebliche negative Konsequenzen erleiden. Erst nach vollbrachtem Krieg und der Aufdeckung der Kriegslügen, die es für den Beginn jeden Krieges gibt, ändert sich der öffentiche Diskurs.

In Deutschland sehen wir, wie sich die Berichterstattung in dieser Hinsicht amerikanisiert. Wer nicht die NATO unterstützt, die Stationierung von Armeen (Eingreiftruppen) und Nuklearraketen (offiziell nur Raketenabwehrschirm) an der russischen Grenze befürwortet oder sich fragt, weshalb Nicht-NATO-Staaten wie die Ukraine de facto schon bei allen NATO-Übungen dabei sind, der gilt als Verräter. Entweder ist er ewiggestrig, ein Kommunist, ein Putinversteher oder man erklärt ihn für blöd, weil er nicht versteht, dass die amerikanische Politik uns doch schon vor Hitler gerettet hat.

Achtung: Es sind keine Spinner, die Putin schon mit Hitler verglichen haben! Schäuble, George Soros, Joachim Gauck und Co.

Die Parallelen aus dem Video mit unserer jetzigen Situation in Deutschland sind offensichtlich.  Als Kriegsbegründung reicht hinterher, dass Gut gegen Böse kämpft. Wer heute Menschen dazu auffordert komplette (!) Interviews mit Putin zu hören und sich konkret ein Bild zu machen, was an seinen Aussagen falsch ist, der wird oft sofort für verückt erklärt. „Das was der macht ist doch Diktatur, verstehst du das nicht?“ Wer die eigene Propaganda hinterfragt, der gilt schon als Spinner um den man sich Sorgen macht.

Leider macht sich niemand ernsthaft Sorgen um die Leute, die sagen, dass Politik sie einfach nicht interessiert oder deren tiefgreifendste Beschäftigung mit Politik der Konsum der Heute-Show ist. Das sollte uns zu denken geben!

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