Zwangsrekrutierungen und standrechtliche Erschießung von Deserteuren in der Ukraine

Anscheinend wurde am 17.1.2015 das Gesetz 1762 in der Ukraine verabschiedet, welches es erlaubt  körperliche Gewalt gegenüber Soldaten anzuwenden, die sich Befehlen widersetzen. In der Ukraine werden zunehmend Soldaten mobilisiert und die meisten wollen nicht in den Krieg und sich mit den eigenen Landsleuten gegenseitig beschießen. Wer jetzt glaubt den Kriegsverweigerern droht nur der Knast, der hat sich verrechnet. Vernünftigen Pazifisten droht die Verlegung in Strafbatallione und ihnen wird Angst gemacht, damit sie auch wirklich effektiv töten. Anscheinend fürchten sie auch um ihr Leben, denn desertierte Soldaten hatten auch in der Vergangenheit schon von standrechtlichen Erschießungen berichtet. Angesichts der Tatsache, dass viele Kommandeure echte Nazis sind und auch Hakenkreuze noch ganz toll finden, kann man sich vorstellen wie es ist dort Wehrpflichtiger zu sein.

Es ist unglaublich, wenn man bedenkt, dass dieses Morden nur durch Finazierung, Billigung und – schlimmer noch – sogar auf Drängen des Westens (siehe Bedingung IWF Kredit) stattfinden kann.

Das Contra-Magazin schreibt in seinem Artikel bezüglich der Erschießungen zu denen es jetzt kommen könnte:

Demnach sollen Soldaten auch mit Hilfe physischer Gewalt diszipliniert oder in "Strafbataillone" verbannt werden, wenn sie die Befehle der Kommandeure selbst aus moralischen Gründen nicht ausführen wollen. Das Erlauben von "speziellen Mitteln", welches ein äußerst schwammiger Begriff ist, lässt auf die nachträgliche Legitimierung von standrechtlichen Erschießungen schließen, die nach Meldungen desertierter Soldaten schon seit letztem Jahr immer wieder angewendet wurden. Denn die Kampfmoral ist insbesondere bei den zwangsrekrutierten Soldaten äußerst niedrig, da viele von ihnen Verwandte und Bekannte im Donbass haben.

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