Obama und der Westen als vom US-Geheimdienst überführte Terrorpaten

Diese Worte in der Überschrift verwendet Jürgen Todenhöfer, der mutige Journalist, der ein Buch über den Islamischen Staat veröffentlicht hatte. Er bezieht sich dabei auf inzwischen öffentlich gewordenes Geheimdokument, welches belegt, dass die USA seit August 2012 um die Gefahr eines von Al Qaida (AQI, ISI, IS) und anderen Extremisten angeführten Aufstandes wussten. Die USA haben diese Entwicklung jedoch nicht verhindert, sondern als Chance gesehen:

Dadurch sei “die Chance der Schaffung eines ‘Salafisten-Hoheits-Gebiets’ in Ost-Syrien” entstanden. Das sei genau das, was der Westen und seine Verbündeten am Golf ‘wollten’, um das syrische Regime vom schiitischen Irak und Iran abzuschneiden. “Der ISI könne dadurch zusammen mit anderen Terror-Organisationen im Irak und Syrien einen ‘islamischen Staat’ ausrufen.”

Ein salafistischer Terrorstaat in Ost-Syrien war ihnen nicht nur egal. Sie ‘wollten’ ihn. Sie nahmen zusätzlich bewusst in Kauf, dass der ISI einen islamistischen Terrorstaat gründen konnte, der Teile des Irak umfasste. Der DIA-Bericht ist in diesem Punkt unmissverständlich.

Quelle: http://juergentodenhoefer.de/us-geheimdienst-deckt-auf-der-westen-wollte-einen-islamistischen-terrorstaat/

Jürgen Todenhöfer geht jedoch weiter und sagt, dass auch in Zukunft der Islamische Staat nicht richtig bekämpft werden wird, da man ihn braucht, damit der Iran nicht zu stark wird. DAzu passt folgende Meldung des Fokus:

US-Außenminister John Kerry sprach in einer Telefonbotschaft an die Pariser Konferenz des Bündnisses nach US-Angaben von einem "mehrjährigen Kampf".
Jürgen Todenhöfer schreibt am Schluss seines Beitrags (s.o.) auf seiner Homepage:
Wetten, dass die westlichen Politiker und die Mainstream-Medien alles tun werden, um diese Perversion der offiziellen westlichen Anti-Terrorpolitik herunterzuspielen oder totzuschweigen?
–> Die Wette hat er inzwischen schon gewonnen!

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