Gerhard Wisnewski – Verheimlicht, vertuscht, vergessen. Was nicht in der Zeitung stand.

Gerhard Wisnewski ist unabhängiger Journalist und Autor.  Er siehtsich selber als konservativ,  aber er hat mit dem System gebrochen und recherchiert ohne Tabus. Seit Mitte 2006 hat er alle Ereignisse der Jahre immer in Jahrbüchern behandelt und Dinge beleuchtet, bei denen Fragen offen geblieben sind. Er hat nicht den Anspruch, die Wahrheit gefunden zu haben, aber er stellt Fälle, die in den Medien verschwiegen oder zerredet werden chronologisch und detailliert dar, so dass man sich selber ein Bild machen kann und wirklich informiert wird. Es ist wirklich erhellend auch die alten Bücher von ihm zu lesen. Tut man dies, so bekommt man chronologisch einen Überblick, welche Dinge verschwiegen werden. Zum Beispiel lernt man, wie der Vertrag von Lissabon absolut undemokratisch durch das Europäische Parlament gepeitscht wurde – ohne dass es vor der Abstimmung irgendjemand hättte verstehen können. Die Details zur Ermordung des ehemalig russischen Agenten Litwinenko, der nun och einmal instrumentalisiert wurde und die Merkwürdigkeiten in diesen Fall kann man ebenso in dort lesen. Gerhard Wisnewskis Buchreihe war so erfolgreich, dass er inzwischen zwei schließlich zwei Buchreihen machte, wobei eine nur ungeklärte und merkwürdige Kriminalfälle thematisiert wurden – die es auch in Deutschland gibt – und einmal die Originalreihe mit den großen Themen.

Letztes Jahr hat dieses Buch „Verheimlicht, vertuscht, vergessen. Was 2015 nicht in der Zeitung stand“ viele Wochen ganz oben in der Spiegel-Bestsellerliste der Sachbücher gestanden. Dies war kurios, weil das relativ günstige und unheimlich spannende Buch der offiziellen Berichterstattung durch das Aufdecken von weiteren Fakten in vielen Fällen einfach nur demontiert wurde. Trotz des unheimlichen Erfolgs hat der Knaur-Verlag nun beschlossen, dieses Buch nicht mehr zu verlegen, weil er vermutlich dem Image des Verlags schaden würde. Herr Wisnewski spricht von einer einvernehmlichen Trennung, aber man weiß natürlich nicht, was wirklich gelaufen ist, damit solch ein wirtschaftlich unheimlich erfolgreiches Buch nicht mehr verlegt werden soll. Mein Tipp: Kaufen Sie sich das neue Buch, das bei einem anderen Verlag vermutlich im Februar erscheinen soll und kaufen Sie dann eventuell auch alte Ausgaben. Hier das ganz neue Interview mit Gerhard Wisnewski, wo er sich ganz aktuell äußert.

Hier noch ein Video, wo er im Interview bei Ken Jebsen war.

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