Social-Bots – auf Seiten der NATO?

Das NDR-Nachrichtenmagazin hat einen kleinen Beitrag über Social-Bots gemacht. Zunächst zeigen sie, dass man im Internet immer automatisch beispielsweise „Lügenpresse“ antworten kann. Brisant wird es, über welche verdächtigen Aussagen die Forscher auf die Bots gekommen sind, die wörtlich gleich tweeten, ohne dass sie dies als Retweet tun.

Simon Hegelich: Forschungsprojekt „Social Media Forense“ erzählt dann aus dem Nähkästchen, welche Tweets von Social-Bots kommen, die sie gefunden haben:

"Jazenjuk hat gesagt, die Ukraine befindet sich im Krieg mit Russland.""Neuer russischer Konvoi ist in die Ukraine einmarschiert."
"Das Außenministerium verlangt die Rückgabe der Krim an die Ukraine."

Die meisten Nachrichten von Bots zum Ukrainekonflikt kamen aus Großbritannien und sie waren Russland-feindlich.

Mit manipulierten Twitterbots kann man selber Trends im Internet setzen, wobei der Mensch vom Chaos Computer Club dies noch nicht auf dem Schirm hat, sondern meint, es könnten durch Bots vor allem nur Diskussionen zerstört werden.

Simon Hegelich erzählt dann weiter über die Forschung seines Teams und erzählt dann noch, dass es Manipulationen beim Flüchtlingsthema gibt und bei Hashtags wie „rapefugees“.

Hier die Sendung NDR – ZAPP – Meinungsmache:

Fassen wir zusammen. Der aufrichtge Simon Hegelich liefert unserer Presse KEINE Beispiele, um wieder einmal Russland schlecht zu machen, sondern erzählt von anti-Russland-Bots. Zudem werden Bots verwendet beim Flüchtlingsthema und die krassesten Hate-Speech-Wellen sind wohl Werke von Bots. So erscheinen Einzelfälle von Hatespeech als die Realität und das Internet wird als Medium diskreditiert.

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