Silke Bigalke pflegt das Bild der häßlichen Deutschen – Die Schande zum Gedenken an die Belagerung von Leningrad

Silke Bigalke hat es geschafft am Jahrestag der Belagerung von Leningrad die Verantwortung für das riesige Verbrechen den Belagerten und den Opfern zuzuschieben. In einem Artikel der Süddeutschen Zeitung, die ebenso in der Verantwortung steht, kritisierte sie die russische Erinnerungskultur und ging sogar noch weiter. Hier Zitate aus dem Artikel:

"Deutschland verdrängte den Völkermord, Russland zensiert ihn

Die Stadtbehörden hätten sich sonst wohl viel früher fragen lassen müssen, warum sie damals so wenig für die Bürger taten. Und russische Historiker hätten vielleicht schon viel früher darüber gestritten, ob die Katastrophe hätte verhindert werden können. Ob Stalin diese Menschenleben fast ebenso leichtfertig zu opfern bereit war, wie es seine Gegner waren. Eine Frage, die selten gestellt wird, auch weil es in Russland immer noch Menschen gibt, die Stalin verehren. Und die Regierung ihnen ungern widerspricht"

Hier versucht Frau Bigalke Stalin auf eine Stufe mit Hitler zu stellen. Die Opfer in der Swjetunion werden auf eine Stufe gestellt mit den Angreifern.

Jüngstes Beispiel: Ein Film von Alexej Krasowskij feierte auf Youtube Premiere. Der Regisseur sah keine Chance, dass "Das Fest" eine Genehmigung für die russischen Kinos bekommt. Die Satire zeigt, wie eine Familie während der Blockade Silvester feiert. Wer Kontakte hatte, lebte selbst unter schrecklichsten Umständen gut und auf Kosten anderer. Die Kritik des Regisseurs reicht bis zur Gegenwart.

Vielleicht braucht Frau Bigalke einfach noch etwas Nachhilfe in Geschichte.

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Das Motto der deutschen Seite im Zweiten Weltkrieg kann man auf diesem Bild nachlesen. (Das Bild stammt aus einem Museum in Moskau. Der Text, den man auf dem Bild leider nicht so gut lesen kann, lautet:

"Von unserer Seite haben wir kein Interesse in diesem Krieg auch nur einen Teil der Bevölkerung dieser großen Stadt am Leben zu lassen." Stableitung der Marine  .  Berlin  .  29.9.1941"

Der böse Stalin hingegen hat in der Zeit solche Dinge gesagt:

"Es wäre lächerlich, die Hitlerclique mit dem deutschen Volke, dem deutschen Staate gleichzusetzen. Die Erfahrungen der Geschichte besagen, dass die Hitler kommen und gehen, aber das deutsche Volk, der deutsche Staat, bleibt. Josef Stalin am 23.2.1942"

Dies wäre auch eine Erklärung, wieso die Russen keinen Hass auf die Deutschen entwickelt haben.  Auch die Rote Armee hatte ein komplett anderes Verständnis als die deutschen Truppen.

Die Stärke der Roten Armee  besteht darin, dass sie keinen Rassenhass gegen andere Völker, auch nicht gegen das deutsche Volk, hegt und hegen kann, dass sie im Geiste der Gleichberechtigung aller Völker und Rassen, im Geiste der Achtung der Rechte anderer Völker erzogen ist." Josef Stalin

Die Süddeutsche Zeitung hätte sich für den Artikel von Silke Bigalke ruhig entschuldigen können. In Russland wurde der Artikel nämlich auch als die Unverschämtheit wahrgenommen, die er darstellt. Hier der Link dazu auf die russische, aber deutschsprachige Nachrichtenseite SPUTNIK.

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