Mit Soldatenmüttern als Beweis zu neuen Sanktionen

Leider gibt es in den Nachrichten immer wieder inszenierte Ereignisse, die Russland diskreditieren und den Konflikt weiter eskalieren lassen.

Momentan wird Poroschenko unwidersprochen zitiert, Moskau habe 70% seiner Truppen abgezogen – wie immer ohne jeden Beweis! Gleichzeitig wird die Geschichte der Soldatenmütter verbreitet, um diese Behauptung propagandistisch zu belegen.

Beispiel: ZDF-Nachrichten (10.September 16.00 Uhr)

(Der Link geht leider nicht mehr)

Interessanterweise wurde die Organisation der Soldatenmütter von Amerika finanziert und wird es vermutlich heute noch, da seit 2011 lediglich keine Zahlen mehr veröffentlicht werden. Siehe www.antikrieg.com oder auf englisch die Seite vom Ron Paul Institute.

Ist das also eine Grundlage für weitere Sanktionen und damit für eine weitere Eskalationsstufe in einem neuen Ost-West-Konflikt? Zufall?

Wer stoppt endlich diesen Wahnsinn!

 

Leider interessiert es in den deutschen Medien niemanden, ob Propagandageschichten plausibel sind und unabhägige Beobachter eine neue Geschichte als Beweis gelten lassen!

Hauptsache der Propagandaeffekt funktioniert und die Bürger verstehen, wieso es wieder neue Sanktionen gegen Russland braucht.

Noch einige Erklärungen zu den Inhalten der oben erwähnten Propaganda aus den Heute Nachrichten :

– Die Tatsache, dass nun tote Soldaten auftauchen, ist nur ein Beweis, dass es durchaus auch in Russland (rechts-)national gesinnte Soldaten gibt, die freiwillig kämpfen. Das wurde nie bestritten.

– Um Emotion in den Bericht des ZDF zu bringen wird eine Soldatenmutter gefilmt, die unter Tränen feststellt, dass ihr Sohn noch lebt und ein Ehepaar, dessen gestorbener Sohn ein sehr guter Junge war, der bei seinem Regiment sehr beliebt war und immer in den ersten Reihen stand. (Klingt eher nach einem Idealisten, der sehr national denkt, als nach einem Pazifisten.) Ansonsten gibt es nur propagandistische Theorien.

–> Es gibt viele Behauptungen und keine Beweise.

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