Wie Kriege vorbereitet werden – Die Dokumentation „War made easy“

Diese Domkumentation über das System der Kriegspropaganda ist sehr erhellend. Sie bietet ein schockierendes Bild über das Funktionieren der amerikanischen Medien vor geplanten Kriegen. Wie kommt es zu einem öffentlichen Diskurs kommt bei dem Pazifisten zu Vaterlandsverrätern werden und dann erhebliche negative Konsequenzen erleiden. Erst nach vollbrachtem Krieg und der Aufdeckung der Kriegslügen, die es für den Beginn jeden Krieges gibt, ändert sich der öffentiche Diskurs.

In Deutschland sehen wir, wie sich die Berichterstattung in dieser Hinsicht amerikanisiert. Wer nicht die NATO unterstützt, die Stationierung von Armeen (Eingreiftruppen) und Nuklearraketen (offiziell nur Raketenabwehrschirm) an der russischen Grenze befürwortet oder sich fragt, weshalb Nicht-NATO-Staaten wie die Ukraine de facto schon bei allen NATO-Übungen dabei sind, der gilt als Verräter. Entweder ist er ewiggestrig, ein Kommunist, ein Putinversteher oder man erklärt ihn für blöd, weil er nicht versteht, dass die amerikanische Politik uns doch schon vor Hitler gerettet hat.

Achtung: Es sind keine Spinner, die Putin schon mit Hitler verglichen haben! Schäuble, George Soros, Joachim Gauck und Co.

Die Parallelen aus dem Video mit unserer jetzigen Situation in Deutschland sind offensichtlich.  Als Kriegsbegründung reicht hinterher, dass Gut gegen Böse kämpft. Wer heute Menschen dazu auffordert komplette (!) Interviews mit Putin zu hören und sich konkret ein Bild zu machen, was an seinen Aussagen falsch ist, der wird oft sofort für verückt erklärt. „Das was der macht ist doch Diktatur, verstehst du das nicht?“ Wer die eigene Propaganda hinterfragt, der gilt schon als Spinner um den man sich Sorgen macht.

Leider macht sich niemand ernsthaft Sorgen um die Leute, die sagen, dass Politik sie einfach nicht interessiert oder deren tiefgreifendste Beschäftigung mit Politik der Konsum der Heute-Show ist. Das sollte uns zu denken geben!

Die Heiligsprechung des Börsenspekulant George Soros durch das ZDF

Neulich (5. November 2014) hat das ZDF ein Interview mit George Soros gedreht, einem der reichsten Menschen der Welt. Die Geschichtsbücher über Börsengeschichte und Raatgeber über Börsenweisheiten sprechen von George Soros als Berühmtheit, weil er gegen das britische Pfund gewettet hatte und so ein Milliardenvermögen auf Kosten des britschen Steuerzahlers gewann. Er hat die englische Notenbank besiegt. Menschen wie er sind der Grund, weshalb man immer (berechtiger Weise) argumentiert, ohne Euro wären die einzelnen Nationalwährungen doch nur Spielbälle von Spekulanten.

Das alles wäre nicht so schlimm, könnte man doch George Soros als einen cleveren Kopf bezeichnen, der nur die Schwächen des Systems legal ausgenutzt hat. Trotzdem ist es unverständlich, wie man George Soros im ZDF als Idealist und Wohltäter verklärt, der nun uns Deutschen erklärt, warum Aufrüstung die beste Lösung ist. Es geht ihm auch nicht um edle Ziele, wie man folgendem Bericht entnehmen kann:

Krieg als Geschäft: US-Spekulanten warnen vor Frieden in der Ukraine

Der Milliardär George Soros hat eine wilde Attacke gegen Wladimir Putin geritten. Er fordert, dass der IWF sofort 20 Milliarden Dollar in die Ukraine pumpen solle. Wenn sich Poroschenko und Putin nämlich nach der Wahl am Sonntag verständigen, drohen einigen US-Spekulanten bei einem Schuldenschnitt der Ukraine massive Verluste. Sie wollen, dass für ihre riskanten Wetten der IWF und die EU zahlen. (Hier den ganzen Artikel lesen. Erschienen bei den DWN.)

Das Interview im ZDF von 5 Minuten, kann man sich entweder selber anschauen (ich hoffe es ist noch lange online) oder den Text lesen, der hier im Wortlaut aufgeschrieben ist.

Soros

(Screenshot aus dem Video)

Das Interview im Wortlaut:

Wulf Schmiese (an den Zuschauer): Wir sind hier zu Gast bei George Soros, einem der reichsten Männer der Welt. ER war einer der berühmtesten Spekulanten und nun steckt er große Teile seines Milliardenvermögens in den Aufbau von Demokratien weltweit.
Schmiese: Ist es wirklich wert, so viele Millionen Dollar in den Aufbau der Demokratie in der Ukraine zu stecken?
George Soros: Wenn Russland die Ukraine angreift, so greift es indirekt die EU an. Die EU sollte sehr stark hinter der Ukraine stehen.
Wulf Schmiese: Wieviel Milliarden müsste die EU der Ukraine geben, damit sie stark genug ist, um Russland zu widerstehen?
George Soros: Ich denke der Internationale Währungsfond sollte gemeinsam mit Europa weiter 20 Milliarden Euro in die Ukraine stecken. Das sind wirklich Peanuts im Vergleich dazu, was man in einem Krieg investieren müsste.
Wulf Schmiese: Was würde denn passieren, wenn die Europäische Union eben nicht das Geld aufbringt, der Ukraine zu helfen, so wie sie es vorschlagen.
George Soros: Sollte es Putin gelingen die Ukraine zu neutralisieren, dann könnte er seine bewährte Methode im Baltikum anwenden und dann wäre die Nato angegriffen.
Wulf Schmiese: Viele Geschäftsleute in Deutschland sind gegen Sanktionen gegen Russland. Was sagen sie? Sind sie für Sanktionen?
George Soros: Sanktionen sind ein notwendiges Übel. Die deutsche Wirtschaft hat stark investiert in Russland. Sie wusste, dass sie damit ein großes Risiko eingeht. Eben weil es so riskant war, war es auch so profitabel. Wer ein Risiko eingeht, muss es dann auch tragen.
Wulf Schmiese: Viele Menschen in Deutschland akzeptieren Putins Politik und sagen „bloß nicht mit dem Bären anlegen!
George Soros: Diese Menschen kapieren es eben nicht. Die Ukrainer kämpfen für die Freiheit [So wird übersetzt. Soros benutz im Original IMMER freedom, also Frieden und nicht Freiheit! Ich gebe hier jedoch die im ZDF gesendete Übersetzung wieder]. Freiheit ist ein Wert, der unbezahlbar ist. Es ist wie die Luft zum atmen. Die scheint ja auch nichts zu kosten. Erst wer keinen Sauerstoff mehr hat, versteht wie kostbar er ist. Und ebenso ist es mit der Freiheit.
Wulf Schmiese: Sie sind geboren als Georg Schwarz 1930 in Budapest. Ihr Vater hat den Namen in Soros geändert, damit ihnen als Jude nichts passiert. Das ging auch gut in Verstecken, aber sie haben dann die Russen erlebt als Besatzungsmacht und sind dann nach Amerika gegangen. Ist das der Grund, dieses Erlebnis in ihrer Biographie, dass sie die russische Politik bis heute fürchten?
George Soros: Ich bin gegen das Putin-Regime und zwar in der gleichen Weise wie ich gegen das Hitler-Regime war. Es ist der Glaube an bestimmte Werte, die nichts mit Geld zu tun haben.
Wulf Schmiese: Wie beurteilen sie Merkels Politik?
George Soros: Leider scheint sie nicht zu begreifen, dass ihre Sparpolitik, die sie für ganz Europa diktiert, unangemessen ist in Kriegszeiten wie diesen. Wer im Krieg ist, muss an erster Stelle seine Ressourcen nutzen und wenn nötig seinen Einsatz noch erhöhen.
Wulf Schmiese: Nun sagen ja viele Leute: Grade Leute wie sie, Hedge-Fondmanager, Spekulanten, Großkapitalisten, haben ja die europäische Finanzkrise mit verursacht. Deswegen sind wir so schwach. Was antworten sie denen.
George Soros: Die Finanzmärkte sind nun einmal nicht dem Fahrplan der EU gefolgt vor einigen Jahren. Sie waren schneller und angriffslustig. Dasselbe geschieht grade wieder eben durch Putin. Diesmal hat er die EU überrumpelt.
Wulf Schmiese: Sie haben auch Philosophie studiert. Stimmt es eigentlich, was man immer sagt „Geld regiert die Welt“?
George Soros: Ich glaube Geld ist sehr einflussreich. Menschen hören auf mich, weil ich sehr erfolgreich im Geld machen war und nicht wegen der Werte für die ich mich einsetzte, wie Frieden, Demokratie und Gerechtigkeit.
Wulf Schmiese: Vielen Dank!

Fazit:

Natürlich geht es um Geld und Macht. Während der Ukrainekrise, die man selber mit „Demokratisierungsmaßnahmen“ angeheizt hat, hat man sich billigst mit ukrainischen Anleihen eingedeckt, weil diese als hochriskant und als wahrscheinlicher Totalausfall galten und nun sollen diese Papiere mit Hilfe von internationalen Krediten voll ausgezahlt werden. Danach sind die Taschen der Spekulanten voll und die Ukraine hängt endgültig am Schuldentropf! Landwirtschaft und Bergbau werden modernisiert, aber die Güter werden zur Schuldenbegleichung exportiert. Natürlich exportiert man dann exklusiv Richtung Westen, weil Russland und notfalls auch China mit Nazideutschland gleichsetzt werden.

Es ist schon schockierend zu sehen, wie im ZDF ein aggressiver agierender Börsenspekulant unhinterfragt Propaganda betreiben darf. Kann man noch tiefer sinken? Sind beim ZDF nur Menschen ohne jegliche geschichtliche Bildung am Werk? Eine solche Verharmlosung deutscher Schuld habe ich selten erlebt. Alleine die Verharmlosung von Hitler und Nazideutschland ist doch schon strafbar! Wie kann man Hitler, einen Psychopathen, einen Massenmörder, einen Menschen, der ganze Völker als Untermenschen beseitigen oder versklaven wollte, mit einem gewählten Staatsmann vergleichen, der keine Menschen umbringt und zu dessen größten Verbrechen beispielsweise das Senden von ungenehmigten Hilfskonvois zählt? Das alles undokumentiert und nicht kritisch hinterfragt! Eine Schande für das ZDF!

 

 

 

Die City of London und die Wallstreet

Dieses Video von Professor Dr. Dr. Wolfgang Berger ist mit Vorsicht zu genießen und ich empfehle allen Besuchern dieser Seite sich zuerst andere Videos anzuschauen. In dem Video erzählt Herr Berger einen selektiven Abriss einer Wirtschaftsgeschichte von der amerikanischen Unabhängigkeit bis zu den heutigen Finanzkrisen und rückt dabei den angloamerikanischen Finanzkapitalismus in den Vordergrund.

Ich habe dieses Video gepostet, weil man durch dieses Video vielleicht einen Eindruck gewinnt, wieso es heute eine Opposition aus den Reihen der kontinentaleuropäischen Wirtschaftseliten gibt, insbesondere denen aus Deutschland und Frankreich, die sich gegen die Interessen der anlgoamerikanischen Hochfinanz stellen, welche den Dollar und die amerikanische Hegemonie im Blick haben. Hier gibt es Interessenkonflikte und es ist kein Wunder, dass bespielsweise die AfD keine Partei ist, die von „unten“ kommt.

Vorsicht!

Ein paar Aussagen in dem Video sind hier nicht ausreichend belegt oder scheinen auch nicht ganz richtig zu sein. Ich zitiere hier zwei kritische Kommentare von Youtunutzern die bei Youtube zu dem Video gepostet wurden:

Rythmpearl: Hallo! Ich würde gerne wissen, wo man den Brief von Rothschild von 1863 im Internet finden kann. Was war die Quelle dafür?
Nerdy Animations: Um mal ein paar Dinge richtig zu stellen:
Die City of London ist KEIN „exterritoriales Gebiet“. Die City of London ist KEIN autonomer Staat, sondern gehört zum Vereinigten Königreich. Britische Gesetze gelten in der City genauso wie außerhalb. Die City of London ist eine zeremonielle Grafschaft im Stadtgebiet Londons und nicht viel mehr als eine Stadt in einer Stadt. (…) Der Lord Mayer hat NICHT das Recht, dem Monarchen den Zutritt zur City zu verweigern!
Die in der City angesiedelten Unternehmen haben ein Stimmrecht, weil es in der City mehr Arbeiter von außerhalb als Einwohner gibt. Auf jeden Einwohner der City kommen 43 Menschen, die in der City arbeiten, aber nicht leben. Dass die in der City angesiedelten Unternehmen nicht gerichtlich belangt werden können, ist totaler BULLSHIT!
Noch eine Warnung:
Geschichte kann man sehr unterschiedlich erzählen. Sie können die politischen Entwicklungen der letzten 200 Jahre auch plausibel erklären ohne die Begriffe Wallstreet oder City of London zu benutzen. Machen Sie nicht den Fehler zu denken, das sei jetzt die Wahrheit! Es gibt nicht die eine Wahrheit und nicht das rein Böse.
Der heutige Kapitalismus relativiert Konfliktpotentiale, aber er schafft auch aber auch neue Kriege. Überall handeln Menschen und je größer die Möglichkeiten des Machtmissbrauchs, umso schlimmer sind die Folgen. Das ist normal! Man darf jedoch nie den Fehler machen Schuld zu relativieren! Die deutschen Nationalsozialisten der NS-Zeit haben unheimliche Schuld auf sich geladen. Ebenfalls absolut verwerflich sind die Verbrechen von IS (=Islamischer Staat). Dass irgendwo an den Kriegen jemand mitverdient hat oder zuvor politische Radikalisierungsprozesse begünstigt hat, kann nie eine Entschuldigung sein für schwere Verbrechen gegen die Menschichkeit!

Professor Dr. Wolfgang Berger: Alles nur Verschwörungstheorien?

„Wichtig bin nicht ich, sondern das was ich zu sagen habe.“ Prof. Dr. Wolfgang Berger

Dieses Video sollte man sich wirklich anschauen, da es viele Fragen aufwirft. Achtung! Wer keine Ahnung hat, könnte Herrn Berger als Verschwörungstheoretiker sehen. Er erwähnt auch Dinge, die nicht irgendwo von den Mainstream-Medien berichtet wurden. Ich lade jedoch jeden ein, sich dieses Video anzuschauen. Ich verspreche, dass es nicht langweilig ist.
Zwei  Punkte habe ich selber recherchiert:

1. US-Präsident George W. Bush, sein damaliger Stellvertreter Richard Cheney, der damalige Verteidigungsminister Donald Rumsfeld sowie dessen Stellvertreter Alberto Gonzales wurden der Folter, grausamer, unmenschlicher und erniedrigender Behandlung sowie Kriegsverbrechen in Afghanistan, Irak und im Gefangenenlager Guantanamo Bay (Kuba) für schuldig befunden. http://www.ag-friedensforschung.de/regionen/USA/schuldig.html

2. Die Gründe für den Lybien-Krieg und den Sturz Gadaffis. Wenn man im Internet recherchiert, so sieht man, welche Motivation hinter diesem Krieg stand. Hier eine Seite, wo die Gründe für den Lybienkrieg kurz und bündig dargestellt sind. Es gibt jedoch noch viel mehr Internetseiten zu dem Thema. http://www.contra-magazin.com/2014/04/libyen-gruende-und-taktik-einen-krieg-vom-zaun-zu-brechen/

Ich kann nur jedem empfehlen bei interessanten Punkten selber im Internet zu recherchieren, ob diese Dinge stimmen. Es gibt heutzutage nicht ein paar kleine Dinge bei denen wir manipuliert werden, sondern man muss erkennen, dass bei allen Kriegen und Notwendigkeiten, die uns in Europa erklärt werden, die eigentlichen Ursachen anders sind. Wer wegschaut macht sich schuldig!

Erfundene Propaganda von Herrn Sikorski

Wie so oft verbreitet ein Medium eine frei erfundene Propagandageschichte, die sich dann international in den Zeitungen verbreitet. Dieses Mal vom ehemaligen Außenminister Sikorski. Dieser hatte am 22.10.14 behauptet, Putin hätte Polen, bzw. dem damaligen Präsidenten Ronald Tusk, angeboten, die Ukraine zu teilen. Die Geschichte wurde von BILD, FAZ, NTV und vielen anderen Medien dankbar aufgegriffen.

Die Parallele zum Hitler-Stalin-Pakt, als man Polen aufteilen wollte, ist unübersehbar. Diese Information wäre wirklich eine Bombe!

Natürlich war die Geschichte frei erfunden. Herr Sikorski, der ehemalige polnische Außenminister war bei dem zunächst angeblich frei nach dem Gedächtnis zitierten Gespräch zwischen Ronald Tusk und Putin dann überhaupt nicht dabei gewesen, sah sich überinterpretiert und sagte später nur noch „er habe sich „vergaloppiert“. Anscheinend hat es das bilaterale Gespräch zwischen Tusk und Putin in Moskau nämlich nie gegeben, auf das sich Sikorski bezogen hatte.
Die Geschichte ist also eine reine Propagandalüge, aber es fällt den Mainstream-(Online-)Medien nicht ein sie zu verbessern. Die Artikel sind ohne entschuldigende Kommentare noch bei vielen Medien einsehbar:

ZEIT ; WELT ; BILD  und viele andere…

Aufklärung gibt es nur bei den Deutschen-Wirtschaft-Nachrichten (nicht Mainstream), die ausführlich darüber berichten!

Zur Erinnerung: Herr Sikorski war der, der privat durchaus kritisch gegenüber den Amerikanern ist, wie man beim polnischen Abhörskandal mitbekommen konnte, (aber leider ist er wohl Opportunist und agiert entgegen seiner eigenen Meinung als Kriegstreiber):

„Weißt du“, sagt er [Sikorski] zu Rostowski, „das polnisch-amerikanische Bündnis ist nichts wert. Es ist sogar schädlich, denn es schafft ein falsches Gefühl der Sicherheit. Totaler Bullshit. Wir streiten uns mit den Deutschen, mit Russland, und wir glauben, alles ist super, nur weil wir den Amerikanern einen geblasen haben. Schwachköpfe. Totale Schwachköpfe. Das Problem in Polen ist, dass wir zu wenig Stolz haben und zu wenig Selbstwertgefühl. So eine Negerhaftigkeit.“

(zitiert nach der FAZ – Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 23.6.14)

Empfehlung:
Wer generell wissen will, wie unsere öffentlich rechtlichen Sender immer wieder einseitige Kriegspropaganda betreiben, der sollte sich auch folgenden Blog anschauen. Hier sind die Fälle immer sehr gut mit Quellen belegt: https://propagandaschau.wordpress.com/tag/lugen/

Warum gibt es (noch) Sanktionen gegen Russland?

Warum gibt es noch Sanktionen gegen Russland? Die Suche nach legitimen Gründen für die Sanktionen gegen Russland ist aussichtslos. Um die Sanktionen plausibel zu machen, hat man die Falschmeldungen der ukrainischen Medien einfach nur übernommen und wieder besseren Wissens Russland für die Situation in der Ukraine verantwortlich gemacht. Bevor man die ersten Sanktionen gegen Russland beginnen konnte, musste man auf unerhörte Weise über den Absturz von MH 17 berichten. Angeblich sollten die Separatisten mit russischer Unterstützung das Flugzeug abgeschossen haben. Inzwischen spricht alles dafür, dass das Flugzeug nicht von den Separatisten abgeschossen wurde und bei der Bergung der Leichen waren die Separatisten kooperativ und hilfsbereit.
Der Friedensplan in der Ukraine funktioniert mit Ausnahme einiger Kämpfe. Dies ist unvermeidbar, wenn man verschiedene nicht zentral kontrollierte Armeeverbände mit Extremisten hat, wie das bei den Kiewer Truppen der Fall ist. Amnesty International klagt grade die Kiewer Truppen an, Streumunition verwendet zu haben. Warum also bleiben die Sanktionen? Der Grund ist einfach! Die USA zwingen uns zu den Sanktionen und die Presse deckt die Schweinerei.
Herr Biden, der amerikanische Vizepräsident hat das bestätigt:

„Wir haben Putin vor die einfache Wahl gestellt: Respektieren Sie die Souveränität der Ukraine oder Sie werden sich steigender Konsequenzen gegenübersehen. Dadurch waren wir in der Lage, die größeren der entwickelten Staaten dazu zu bringen, dass Russland zahlen werde müssen.
Es ist wahr, dass sie das nicht tun wollten. Aber wiederum war es die Führungsrolle Amerikas und die Tatsache, dass der Präsident der Vereinigten Staaten darauf bestanden hat – ja Europa des Öfteren fast sagen musste, dass ihre Haltung eine Schande sei – sich zu erheben und wirtschaftliche Nachteile einzustecken, um dafür zu sorgen, dass die Russen dafür bezahlen müssen. Und die Folgen waren eine massive Kapitalflucht aus Russland, ein regelrechtes Einfrieren von ausländischen Direktinvestitionen, der Rubel auf einem historischen Tiefststand gegenüber dem Dollar, und die russische Wirtschaft an der Kippe zu einer Rezession.“

(Übersetzung aus dem Artikel der Deutschen-Wirtschafts-Nachrichten zitiert. Hier geht es zum Artikel: http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2014/10/05/obama-vize-blamiert-merkel-usa-haben-eu-zu-sanktionen-gegen-russland-gezwungen/ )
Die Sanktionen gehören sofort abgeschafft! Sie schaden der europäischen Wirtschaft und beruhen nur auf erpresserischer Machtpolitik der USA, die um ihre ökonomische, globale Vorherrschaft fürchtet.

Warum berichtet fast unsere ganze Presse einseitig, tendenziös und im Gleichschritt?

Wir haben in Deutschland eine Pressefreiheit, aber leider haben wir keine freie Presse. Wer sich bisher ebenso wie ich gefragt hat, wie es funktionieren kann, dass alle erscheinenden Artikel tendenziös erscheinen, der sollte sich folgendes Gespräch mit Udo Ulfkotte anschauen, der viele Jahre für die Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ) gearbeitet hat und Eva Herrmann, der ehemaligen Nachrichtensprecherin.
Man sieht: Es ist kein Zufall, dass alle Journalisten von Luftschlägen statt von Bombardements sprechen, wenn diese von den Amerikanern ausgehen. Ebenso ist es kein Zufall, dass nur böse Staaten Propaganda betreiben. Solche verbale Manipulation wird von Journalisten erwartet und eingefordert, da sie sonst gerügt werden, keine attraktiven Berichte mehr schreiben dürfen oder entlassen werden.

(Anmerkungen: Es lohnt sich Herrn Ulfkotte und Eva Herrmann, obwohl diese zu anderen Themen durchaus kritisch zu sehende Meinungen vertreten! Das eigentliche Interview beginnt in Minute 2)

Vielleicht haben auch schon einige mitbekommen, dass eine Folge der „Anstalt“ gerichtlich verboten werden sollte. Die Anstalt ist die einzige Satiresendung im öffentlich rechtlichen Fernsehen, die noch frei berichtet, was auch hoffentlich so bleibt, da die Macher der Anstalt auch als einzelne Künstler zu ihrer Meinung stehen und sich nicht instrumentalisieren lassen.

Der kritische Teil beginnt eigentlich am Ende bei der Erklärung, wie die sogenannten deutschen Alphajournalisten in Think-Tanks eingebunden sind und sogar die Regierungspolitik beeinflussen. Es war wohl zu peinlich, dass die Rede von Herrn Gauck von einem Journalisten mitkonzipiert wurde, der dieselbe Rede hinterher der Journalist der Zeit lobt. Der Rest der Sendung ist jedoch ebenso sehr sehenswert!

Mit Soldatenmüttern als Beweis zu neuen Sanktionen

Leider gibt es in den Nachrichten immer wieder inszenierte Ereignisse, die Russland diskreditieren und den Konflikt weiter eskalieren lassen.

Momentan wird Poroschenko unwidersprochen zitiert, Moskau habe 70% seiner Truppen abgezogen – wie immer ohne jeden Beweis! Gleichzeitig wird die Geschichte der Soldatenmütter verbreitet, um diese Behauptung propagandistisch zu belegen.

Beispiel: ZDF-Nachrichten (10.September 16.00 Uhr)

(Der Link geht leider nicht mehr)

Interessanterweise wurde die Organisation der Soldatenmütter von Amerika finanziert und wird es vermutlich heute noch, da seit 2011 lediglich keine Zahlen mehr veröffentlicht werden. Siehe www.antikrieg.com oder auf englisch die Seite vom Ron Paul Institute.

Ist das also eine Grundlage für weitere Sanktionen und damit für eine weitere Eskalationsstufe in einem neuen Ost-West-Konflikt? Zufall?

Wer stoppt endlich diesen Wahnsinn!

 

Leider interessiert es in den deutschen Medien niemanden, ob Propagandageschichten plausibel sind und unabhägige Beobachter eine neue Geschichte als Beweis gelten lassen!

Hauptsache der Propagandaeffekt funktioniert und die Bürger verstehen, wieso es wieder neue Sanktionen gegen Russland braucht.

Noch einige Erklärungen zu den Inhalten der oben erwähnten Propaganda aus den Heute Nachrichten :

– Die Tatsache, dass nun tote Soldaten auftauchen, ist nur ein Beweis, dass es durchaus auch in Russland (rechts-)national gesinnte Soldaten gibt, die freiwillig kämpfen. Das wurde nie bestritten.

– Um Emotion in den Bericht des ZDF zu bringen wird eine Soldatenmutter gefilmt, die unter Tränen feststellt, dass ihr Sohn noch lebt und ein Ehepaar, dessen gestorbener Sohn ein sehr guter Junge war, der bei seinem Regiment sehr beliebt war und immer in den ersten Reihen stand. (Klingt eher nach einem Idealisten, der sehr national denkt, als nach einem Pazifisten.) Ansonsten gibt es nur propagandistische Theorien.

–> Es gibt viele Behauptungen und keine Beweise.

Gegen Vorurteile und Volksverhetzung